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Am Samstag, 04.02.12, findet ein Infostand auf der Potsdamer Str. 42 statt.
zur Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Bezirke 09/ 10, DIE LINKE, Düsseldorf-Süd, Kreisverband (KV) Düsseldorf, am Donnerstag, den 2. Februar 2012, 19 Uhr laden wir herzlich ein.
DIE LINKE in der Bezirksvertretung 10 stellt zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung 10 am 28.02.2012 einen Antrag, den Elternwillen zu unterstützen und sich gegen eine Übertragung der Kita an der Carl-Friedrich-Goerdeler Straße an SOS Kinderdorf auszusprechen.
Angelika Kraft-Dlangamandla, Mitglied der LINKEN in der Bezirksvertretung 10: „Eine Planung der Verwaltung ohne Einbeziehen der betroffenen Eltern, der Beschäftigten und dem Personalrat sowie der Bezirksvertretung 10 ist darf nicht einfach so hingenommen werden. Die Eltern zeigen sich besorgt darüber, dass die Kinder ab August nicht mehr von ihren vertrauten Bezugspersonen betreut und versorgt werden. Das ist sowohl aus pädagogischer als auch psychologischer Sicht nicht verantwortbar. Es ist unglaublich, dass auf Kosten von Kindern, von der Arbeit verschiedener Einrichtungen, die vorbildlich zusammenarbeiten, gespart wird. während Millionenbeträge in der Innenstadt für Prestigeobjekte ausgegeben werden.“
Dass die zuständige Bezirksvertretung noch nicht einmal im Vorfeld informiert wurde, ist ein grobes Fehlverhalten der Verwaltung. Aus diesem Grund fordert DIE LINKE, dass grundsätzlich bei geplanten Übertragungen an freie Träger die Bezirksvertretung im Vorfeld informiert wird. Und dass das Jugendamt zur nächsten Sitzung über mögliche weitere Planungen Bericht erstattet.
Die LINKE. im Düsseldorf Süd wählte in ihrer Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 02.02.2012, einen neuen Vorstand. Im Haus Spilles in Benrath wählten die Partei-Mitglieder Birgit Spahr und Mbulelo Dlangamandla zu Vorsitzenden, Wolfgang Spahr zum Beisitzer.
Thematisch ging es auf der Jahreshauptversammlung unter anderem um Probleme im Düsseldorfer Süden wie die Situation der BewohnerInnen in Hassels-Nord, die Entwicklungsmöglichkeiten der Industriebrache im Düsseldorfer Süden, die Situation der Beschäftigen von ThyssenKruppNirosta sowie der Leerstand preiswerter Wohnungen in Garath.
Die Parteiversammlung beschloss Infostände in den verschiedenen Stadtteilen im Süden Düsseldorfs.
Darüberhinaus wude auch über die internationale Politik diskutiert. Einstimmig wurde beschlossen, den Aufruf des Kasseler Friedensratschlages zu unterstützen. Ebenso wurde beschlossen, diesen Antrag auch bei der nächsten MV des KVs zu stellen und für eine Unterstützung seitens der Landespartei zu werben.
Für Rückfragen: Birgit Spahr, Telefon: 7591417 oder Mbulelo Dlangamandla, Telefon: 9959825
Wieder ist ein Jahr in der Geschichte des Ortsverbandes Süd vorbei und wir haben so manches zusammen er – und bearbeitet. In 11 Sitzungen waren zwischen 7 und 15 Mitglieder und Gäste zugegen. Regelmäßig wurde von Angelika und Cemal aus den Bezirksvertretungen 09 und 10 und von Angelika und Gilbert aus dem Rat, berichtet. So waren die ausgewählten Themen im OV immer aktuell und wählernah, so wie die Situationen in Garath und Hassels, die uns nach wie vor beschäftigen.
Auf fast allen Sitzungen referierten Gäste darunter z. B. Wulf Kleus – Programm , Katinka Geissler – der Werdegang des Spilles und Wolfgang Kuhlmann , der am 12.1.12 leider verstarb , und über die Arbeit des Friedensforums berichtete .
Infostände, Rheinblick verteilen und verschiedene andere zentrale Aktivitäten hielten uns auf Trapp und der OV – Süd war immer zahlreich vertreten.
Am 02.01.12 ist das nächste Treffen im Spilles und es wäre schön Euch wieder begrüßen zu dürfen.
Wolfgang ist am 12. Januar völlig unerwartet gestorben.
Mit Wolfgang Kuhlmann verlieren wir einen aufmerksamen
Beobachter der Weltpolitik und der Medien, einen engagierten
Kritiker des Demokratieabbaus und des Rechtsverfalls in unserem
Land, einen beherzten Antifaschisten und Antimilitaristen,
einen verlässlichen Freund. Er wird uns sehr fehlen.
Ortsverband DIE LINKE. Düsseldorf Süd
Dietrich Bonhoeffer-Kirche geschändet
Die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Garath Nordwest wurde in den letzten Tagen mit ganz spezieller Graffiti geschändet. Sie „zieren“ verbotene faschistische Zeichen, eine SS-Rune sowie das Keltenkreuz. Im Schriftzug „Die Skinhead-Show“ wird die SS-Rune benutzt, auf der gleichen Kirchenwand prankt das Keltenkreuz mit der Unterschrift „white power“.
Angelika Kraft-Dlangamandla, Bezirksvertreterin der LINKEN in der BV 10 (Garath/Hellerhof): „Das ist eine üble Schändung der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, die ich gesehen und fotografiert habe. Ich habe heute eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet und die Evangelische Kirche informiert. Dass gerade die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche von den Neo-Nazis für die faschistischen Schmeirereien ausgesucht wurde, ist bezeichnend. Die Kirche trägt den Namen des Theologen Dietrich Bonhoeffer, der aktiv am Widerstand gegen die Nationalsozialisten teilnahm. Er wurde am 5. April 1943 verhaftet und auf Befehl von Adolf Hitler 1945 hingerichtet. Auch die Hakenkreuze, die seit einiger Zeit an der geschlossenen Hoffnungskirche prangen, zeigen dass noch immer oder schon wieder faschistisches Gedankengut aktuell ist. Ich fordere die Garatherinnen und Garather auf, diese widerlichen Schmierereien nicht einfach hinzunehmen."
Für Rückfragen: Angelika Kraft-Dlangamandla, Tel: 01578/9401332

Vor einem Monat schon sollte das Kunstwerk von James Lee Byars auf dem Benrather Schlossweiher abgebaut werden . Doch es blieb dem Betrachter bis heute erhalten. Laut Rheinische Post vom 01.10.11 ,sei die Stiftung Schloss Benrath nur für den Transport aufs Festland verantwortlich, für den Abtransport warte man auf den Eigentümer, die Galerie Werner in Berlin . In der Galerie sah sich niemand in der Lage über den Abtransport Auskunft zu erteilen .
Geben wir uns die Kugel solange sie noch schwebt.
In Düsseldorf-Süd hat sich eine Initiative gegründet, die sich gegen die Ehrung von Faschisten und Kolonialverbrechern wehrt.
Hierzu gehört Friedhelm Meyer, der viele Jahrzehnte als Pfarrer im Düsseldorfer Süden (Garath) tätig war. „Wir wollen die unvergleichlichen Verbrechen der Nazi-Zeit nicht relativieren“, so seine Ansicht. Zu der Gruppe Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger aus dem Süden der Stadt gehören auch Mitglieder unserer Partei: „Wir finden es beschämend, dass es in unserer Stadt immer noch Straßennamen gibt, die die Schandtaten der deutschen Kolonialzeit hochhalten“, so Henning Kroymann.
Politiker im Rat der Stadt und in den Bezirksvertretungen tun sich schwer, aus diesen Tatsachen die einzig mögliche Konsequenz zu ziehen: Keine in der Nazizeit nach Kolonialverbrechern benannte Straßennamen in Düsseldorf-Süd.
Ziel der Initiative Neue Namen ist es, auf die Verantwortlichen der Stadt einzuwirken und sie davon zu überzeugen, dass solche Straßennamen ein Schandfleck für Düsseldorf-Süd sind und deshalb verschwinden müssen.
Anfang 2008 war unser Ortsverband aktiv und hat ein Flugblatt entworfen „Wollen Sie Straßen in Ihrer Umgebung mit solchen Namen?“ Es ging um das Urdenbacher Viertel mit Straßennamen von verbrecherischen Kolonialisten. Aus dieser Aktion hat sich eine Initiative gebildet, die am Thema weitergearbeitet und jetzt eine Broschüre herausgegeben hat „Keine Ehrung für Kolonialverbrecher!“
Am Sonntag, dem 18.09.2010 wurde diese Broschüre nun in einer öffentlichen Versammlung im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche Südallee vorgestellt. AnewohnerInnen des Viertels sowie viele interessierte Menschen kamen, ließen sich über die Geschichte von drei der verbrecherischsten Kolonialisten informieren und diskutierten.
Bis auf einige wenige Anwesenden war man sich einig, dass es eine Schande ist, dass noch solche Straßennamen in Düsseldorf existieren. Man war sich auch einig, dass ein schnelles Handeln mit Anträgen in der Bezirksvertretung 09 und im Rat keinen Erfolg hätte. Es gab eine Verständigung darüber, dass die Initiative weiter informiert, sowohl AnwohnerInnen als auch in den Schulen.
Es gab Vorschläge, wie in der Übergangszeit zu neuen Straßennamen mit dem Problem umgegangen wird. Viele Anwesende plädierten dafür, dass für die Übergangszeit Zusatzschilder an die Straßennamen montiert werden, die kurz darüber aufklären, um welchen Kolonialverbrecher es sich handelt.
Die Initiative arbeitet weiter. Das nächste Treffen ist vereinbart für den 18. Oktober, 17.00 Uhr, im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche in der Südallee.
Wer Interesse an der Broschüre hat, wendet sich an , E-Mail: angelikakraftdlangamandla@web.de oder Tel: 9959826.

Was macht Ihr denn hier, es sind doch gar keine Wahlen“. So wurden wir von mehreren AnwohnerInnen in Hassels-Nord begrüßt. Die Verwunderung wich dann allerdings schnell der Anerkennung, selbst bei solchen GesprächspartnerInnen, die unserer Partei eher ablehnend gegenüberstehen. Der Infostand des Ortsverbandes Düsseldorf-Süd war wieder eine erfolgreiche Aktion. Zwar kamen relativ wenige Interessierte direkt auf uns zu, unser Flugblatt wurde aber überwiegend gerne entgegen genommen und auch gelesen. Zur Unterstützung haben Mbuelo und Gilbert dann auch noch die Flugblätter direkt in die Briefkästen der am meisten betroffenen Häusern verteilt, auch dabei gab es eine Reihe interessanter Gesprächskontakte. Es ergab sich das zu vermutende Bild: eine relativ große Verunsicherung seitens der Anwohnerschaft, wie es jetzt genau weitergeht und auch Konflikte innerhalb der Anwohnerschaft dürfen natürlich nicht verschwiegen mussen. Das heißt aber auch, dass wir mit unseren umfassenden Forderungen genau richtig liegen und dort weiter am Ball bleiben werden. Uns sechs Beteiligten hat es jedenfalls auch Spaß gemacht, in so einen direkten Kontakt mit den Menschen zu kommen.
Das mag ja möglicherweise eine sinnvolle Maßmahme sein, aber DIE
LINKE.DÜSSELDORF setzt nach wie vor darauf, die Menschen in den
betroffenen Häusern von Anfang an in den Prozess einzubinden. Ohne eine
solche Vertretung der Interessen der Mieter bleiben sie ein Spielball
wirtschaftlicher Interessen. Wir wollen nicht, dass ü b e r die
Bewohner, sondern m i t den Bewohnern entschieden wird.
Laut Express vom 29.08.2011, S. 22 ” (…) will die Firma aus
Berlin(morgen) in einem Düsseldorfer Hotel ihre Sanierungspläne
vorstellen. Mieter sind dabei nicht erwünscht. EXPRESS wird aber für Sie
berichten.”