Mietennotstand in Düsseldorf
Wohnen wird unbezahlbar – wir handeln jetzt.
Die Mieten in Düsseldorf explodieren. Seit Jahren steigen sie schneller als Einkommen und Renten. Zwischen 2010 und 2022 sind die Bestandsmieten um 25 %, die Angebotsmieten sogar um 49 % gestiegen. Wer heute umziehen muss, zahlt im Schnitt 13,15 €/m² – für viele schlicht nicht mehr machbar.
Düsseldorf gilt offiziell als Stadt mit angespanntem Wohnungsmarkt. Doch statt entschlossen zu handeln, reagiert die Politik zu zögerlich. Das lassen wir nicht länger zu.
Zahlen, die alarmieren
- Neuvertragsmieten liegen 42 % über den bestehenden Mieten
- Fast 90 % der Mietwohnungen gehören privaten, profitorientierten Eigentümer:innen
- Öffentliche und gemeinnützige Wohnungsanbieter spielen nur eine Nebenrolle
- Zwischen 2010 und 2025 stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis von ca. 9,65 € auf über 15 € (+55 %)
Jede Neuvermietung wird zur Gelegenheit, Mieten massiv zu erhöhen – und Menschen zu verdrängen.
Was heute schiefläuft
Mietüberhöhungen und Wuchermieten sind bereits verboten.
Aber: Die Stadt greift meist nur ein, wenn Betroffene selbst klagen. Viele kennen ihre Rechte nicht oder haben Angst vor Ärger mit Vermieter:innen.
Rechte, die man nicht nutzt, schützen niemanden.
Unsere Antwort: Der Einwohner:innenantrag
Wir fordern: Mietennotstand offiziell feststellen – und handeln!
Mit einem Einwohner:innenantrag zwingen wir den Stadtrat, sich öffentlich mit dem Mietennotstand zu befassen und konkrete Maßnahmen zu beschließen.
Ein Einwohner:innenantrag ist ein gesetzlich verankertes Beteiligungsrecht. Wird er von genügend Düsseldorfer:innen unterschrieben, muss der Rat darüber beraten. Er kann nicht ignoriert oder ausgesessen werden.
- Hier kannst du den Antrag herunterladen und Unterschriften sammeln.
- Mach mit – jede Unterschrift erhöht den Druck.
