Presseerklärung: Die Linke Düsseldorf solidarisiert sich mit Basma al-Sharif

Der Kreisvorstand

Im Rahmen einer studentisch organisierten Veranstaltungen, sollen an der Kunstakademie Düsseldorf zwei Filme der palästinensischen Künstlerin und Filmemacherin Basma al-Sharif aufgeführt werden. Auch nach diffamierender Kritik an der Veranstaltung, verteidigt die Kunstakademie diese und ermöglicht die Durchführung. Die Linke Düsseldorf begrüßt diese Entscheidung und möchte ihre Solidarität mit den veranstaltenden Studierenden und der Künstlerin ausdrücken:

Chris J. Demmer, Co-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat kritisiert den Druck auf die Veranstaltung: 

„Al-Sharif vermittelt mit ihrer Kunst eine wichtige Perspektive der von Exil und Genozid betroffenen Palästinenser*innen. Diese findet in der deutschen Medien- und Kulturlandschaft viel zu selten statt, auch weil Veranstaltungen wie die der Studierenden an der Kunstakademie, schnell Hetzkampagnen ausgesetzt sind. Dies verurteilen wir aufs schärfste.“


Maximilian Kisters, Kreissprecher Die Linke Düsseldorf dazu: 

"Kritik an der Regierung Israels und dem Genozid an der palästinensischen Zivilbevölkerung sind wichtig und legitim und dürfen nicht als Antisemitismus diffamiert werden. Im Gegenteil ist die Gleichsetzung des Staates Israels mit einem Repräsentationsorgan aller Jüdinnen und Juden fatal und antisemitisch. Wir verteidigen deshalb das Recht von Basma al-Sharif auf freie Meinungsäußerung und die Kunstfreiheit und verurteilen Repression, die unter dem Deckmantel der Antisemitismusbekämpfung stattfindet."