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Bauprojekt in Gerresheim für systemrelevante Berufe ist eine Mogelpackung DIE LINKE fordert öffentlichen Wohnungsbau

Der städtische Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung soll am 25. November über den Verkauf eines städtischen Grundstücks in der Gerresheimer Bertastraße beschließen. Zuvor wurde der Antrag auch im Wirtschafts- und im Wohnungsausschuss behandelt. In der Vorlage der Verwaltung heißt es, dass günstige Eigentumswohnungen für Menschen in systemrelevanten Berufen entstehen sollen.

Julia Marmulla, Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion Düsseldorf, nennt die Vorlage eine Mogelpackung:

„Wir lehnen das Projekt ab, weil es eine Mogelpackung ist. Da wird unter einem sozialen Deckmäntelchen ein städtisches Grundstück privaten Investoren hintergeworfen. Nicht einmal ein Höchstpreis für die geplanten Eigentumswohnungen ist festgeschrieben. Der Quadratmeterpreis soll laut Verwaltungsvorlage auch nicht entscheidend dafür sein, welcher Investor den Zuschlag erhält.

DIE LINKE will statt Eigentumswohnungen Mietwohnungen:

"Eigentumswohnungen sind keine Lösung für die Wohnungsnot. Sie bleiben zu teuer. Gerade Verkäuferinnen, Pflegerinnen und Hebammen in Düsseldorf brauchen Wohnungen, für die sie nicht über Jahrzehnte ansparen oder sich verschulden müssen. Deshalb fordert DIE LINKE, dass die Städtische Wohnungsbaugesellschaft in der Bertastraße Mietwohnungen baut. Sie kann dauerhaft günstige Wohnungen für Verkäuferinnen, Pflegerinnen Hebammen und andere wichtige, aber unterbezahlte Berufsgruppen bauen."