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Kein Bedarf an einem Calatrava-Turm in Düsseldorf

Am 28. August berichtet die Rheinische Post über das Bauprojekt „Calatrava-Turm“ auf der Tuchtinsel. Bereits im Vorgespräch mit anderen Fraktionen, der Verwaltung, dem Entwickler und dem Architekten Calatrava lehnte Julia Marmulla als Mitglied des Fraktionsvorstands der LINKEN und Spitzenkandidatin für den Rat das Projekt aufgrund des nicht vorhandenen Bedarfs ab.

„Wir brauchen keine weiteren Prestigeprojekte. Das einzige Ziel der Investoren ist Spekulation. Das lehnen wir als LINKE kategorisch ab! Die Entwicklung der Innenstadt mit immer höheren und unnützen Hochhäusern stiehlt den Einwohnerinnen und Einwohnern öffentliche Räume. Wir brauchen Orte, wo Menschen ohne Konsumzwang zusammenkommen können, Orte für die Düsseldorfer Kunst- und Kulturszene und wir brauchen bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnraum. Einen Calatrava brauchen wir hier nicht, ebenso wenig Büros und neue Hotels. Wir werden keinen Grundstücksverkäufen zustimmen, die dieses Projekt fördern.“

OB-Kandidat Udo Bonn blickt auf den Wahlkampf: „Aktuell äußern viele Parteien in Wahlkampfreden halbwegs vernünftige Ideen für die Stadtentwicklung – das Calvatrava-Projekt zeigt, das ist nur Fassade. In Wahrheit sind ihnen die Profite von Spekulanten wichtiger als die Düsseldorferinnen und Düsseldorf. Wer den Calatrava-Turm verhindern möchte, wählt am 13. September DIE LINKE.“