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Sahra Wagenknecht, Helmut Born und Oskar Lafontaine begeistern in Düsseldorf trotz Regens

Am 7. September feierten die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer nicht nur ihr 725jähriges Stadtjubiläum - über 300 von ihnen feierten auch ihre LINKE Direktkandidatin Sahra Wagenknecht und ihren LINKEN Direktkandidaten Helmut Born, und auch ganz besonders den Mitbegründer und ehemaligen Vorsitzenden der LINKEN, Oskar Lafontaine.

Zum Auftakt der Düsseldorfer Veranstaltung der LINKEN zur Bundestagswahl heizte die kubanische Frauenband Havana Open dem nass-kalten Düsseldorf mit lateinamerikanischen Rhythmen ein, während interessierte Menschen aller Altersgruppen die Stände der befreundeten Initiativen besuchten - von der VVN-BdA, über den Düsseldorfer Aufklärungsdienst, die Kampagne gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz, über die Initiative Hafenalarm, die ISL, SYRIZA, see red!, der Linksjugend bis hin zu den Ständen der LINKEN Landesarbeitsgemeinschaften Antifaschismus und Migration! So ähnelte die Wahlkampfveranstaltung bei Brat- und Currywurst vom Grill der LINKEN. Düsseldorf zeitweise einem kleinen Volksfest.

Dass es dann doch noch anfing zu regnen, dämpfte die Begeisterung nur wenig, als Betriebsratsmitglied und Direktkandidat der LINKEN für den Düsseldorfer Norden, Helmut Born, im Interview mit den beiden Moderatorinnen Katharina Schwabedissen (Sprecher_innenrat LISA NRW) und Simona Sinescu (DIE LINKE. Ratsfraktion  Düsseldorf) scharfe Kritik an den Arbeitgebern im Einzelhandel übte und über die skandalöse Ausbeutung von Beschäftigten bei Leiharbeitsfirmen sprach.

Amparo Cesar und Majela van der Heusen von Havana Open brachten mit Musik erneut kubanische Stimmung auf den Grabbeplatz, und als die Direktkandidatin für den Düsseldorfer Süden, Sahra Wagenknecht, dann sprach, riss zeitweise der Himmel auf und in einer nahen Kirche begannen die Glocken zu läuten. Eine Sahra Wagenknecht in Höchstform erläuterte das Programm der LINKEN für eine gerechte Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Das Düsseldorfer Publikum dankte ihr mit langem Beifall.

“Oskar, Oskar!”-Rufe wurden laut, als Oskar Lafontaine zum Ende der Kundgebung die Rolle der LINKEN als einzige Friedenspartei in Zeiten eines drohenden neuen Kriegs im mittleren Osten betonte. DIE LINKE in Deutschland, NRW und vor Ort in Düsseldorf macht sich mit ihren Bündnispartner_innen in der Friedensbewegung stark gegen die Bombardierungspläne des US-amerikanischen Präsidenten. 

Die Hoffnung auf Vernunft und Gerechtigkeit in der Politik, sowie auf ein klein wenig mehr Menschlichkeit, war greifbar, als zum Abschluss Oskar Lafontaine noch einmal Sahra Wagenknecht auf die Bühne rief und beide sich gemeinsam bei den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern für den Abend bedankten.

Die Besucherinnen und Besucher der Wahlkampfveranstaltung in Düsseldorf werden ihre Eindrücke weitergeben an Freunde und Bekannte und sie sicherlich ermutigen, am 22. September - vielleicht erstmals seit langem - zur Wahl zu gehen. Die Stimme für die LINKE ist eine Stimme für gesellschaftliche Veränderung. Wenn wir gemeinsam unsere Stimme erheben, können wir die versteinerten Verhältnisse verändern.