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Wegen AfD-Nähe: Protestaktion gegen Goldhandelsunternehmen

Unter dem Motto "Kein AfD-Goldhandel auf der Kö" plant DIE LINKE. Düsseldorf für kommenden Samstag (10.7.)  ab 11 Uhr auf der Königsallee eine Protestaktion gegen das dort ansässige Unternehmen "Degussa Goldhandel". Hintergrund sind Rechercheergebnisse des ZDF-Politmagazins "Frontal 21" und des Rechtsextremismus-Forschers Andreas Kemper, die dem Unternehmen enge Geschäftsbeziehungen mit der rechtsradikalen AfD nachgewiesen haben.

So belieferte die Firma den AfD-Online-Shop mit Goldbarren, die der AfD hohe Geldsummen einbrachte. Degussa-Eigentümer August von Finck steht im Verdacht, der damals noch jungen AfD eine Anschubfinanzierung geleistet zu haben. Degussa-Geschäftsführer Markus Krall macht regelmäßig mit demokratiefeindlichen Äußerungen auf sich aufmerksam. Demnach sollen beispielsweise Sozialleistungsberechtigte künftig von den Wahlen ausgeschlossen werden.

Kea Detmers, Kreisssprecherin der LINKEN Düsseldorf, erklärt:

"Wir schauen nicht länger zu, wie ein Unternehmen mitten in unserer Stadt offen mit der extrem rechten AfD kooperiert und seine Protagonisten ärmeren Menschen das Wahlrecht entziehen wollen.  Wer die AfD unterstützt, unterstützt Faschisten wie Björn Höcke. Mit unserer Aktion werden wir deutlich machen, dass für rechte Hetze und Demokratiefeindlichkeit in Düsseldorf kein Platz ist. Denn auch Unternehmen tragen Verantwortung und stehen nicht außerhalb der Gesellschaft."

Die Protestkundgebung findet am kommenden Samstag, den 10.07.2021 um 11 Uhr auf der Königsallee (Höhe Kö-Galerie-Eingang) statt. Es kommen verschiedene Rednerinnen und Redner aus der Zivilgesellschaft zu Wort, die sich für ein solidarisches Zusammenleben in der Stadt einsetzen.