Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Für eine Rente von der man leben kann

- Das Niveau der gesetzlichen Rente befindet sich im Sinkflug.

- Von rund 53 Prozent im Jahr 2000 wird es auf 41,7 Prozent im Jahr 2045 fallen.

- Die staatlich geförderte Riester-Rente ist gescheitert.

Es werden Milliarden an Subventionen verpulvert, die in den Kassen der Versicherungskonzerne statt in den Portemonnaies der Rentnerinnen und Rentner landen. Und Millionen Menschen mit normalen und niedrigen Einkommen können nicht privat vorsorgen. Jahr für Jahr sind immer mehr Rentnerinnen und Rentner von Altersarmut betroffen. Derzeit leben 2,7 Millionen Menschen nach ihrem 65. Geburtstag in Armut oder sind von Armut bedroht. 

Agenda 2010 (SPD/Die Grüne):

Heraufsetzen des Rentenalters auf 67. Ab Jahrgang 1947 steigt das Renteneintrittsalter kontinuierlich, ab Jahrgang 1964 beträgt das Renteneintrittsalter 67 Jahre. Wer früher in Rente geht, muss mit entsprechenden Abschlägen rechnen.

Besteuerung der Renten kontinuierlich ansteigend bis 2040. Wer 2017 in Rente geht, muss 72 Prozent seiner Rente versteuern, dies steigt jährlich an, bis 2040 100 % versteuert werden müssen. Der Freibetrag liegt zurzeit bei 8.652 €/Jahr.

Auf Betriebsrenten, Direktversicherungen, Riester- und Rürup-Renten, auf Geld aus Pensionskassen oder Pensionsfonds sowie aus Lebensversicherungen als Direktzusage muss der volle Krankenkassenbeitrag (ca. 18 %) aus eigener Tasche gezahlt werden (ohne Beteiligung des Arbeitgebers). Wer z.B. eine Rentenversicherung in Höhe von € 70.000,-- ein Leben lang angespart hat, muss davon € 12.600 an die Krankenkasse abführen.  Fällig wird dieser Betriebsrenten-Beitrag natürlich zusätzlich zum Beitrag auf die gesetzliche Rente! Diese Schröpfung wird über zehn Jahre gestreckt und ist in 120 Monatsraten zerlegt. Auf Einkünfte wie Zinsen, Dividenden, Kursgewinne oder Pacht und Miete verlangt die Krankenkasse nur den ermäßigten Beitragssatz von 14,3 Prozent.


Was will DIE LINKE? 

Das Rentenniveau von 53 Prozent muss sofort wieder hergestellt werden. Das sind € 130 mehr für einen „Durchschnittsrentner“ 

Mindestrente von € 1.050, niedrige Löhne in der Rente aufwerten, das sind z.B. 270 € mehr Rente für eine Verkäuferin. 

Ab 65 Jahren abschlagsfreie Rente sowie mit 60 Jahren bei 40 Beitragsjahren. 

Zeiten der Erwerbslosigkeit, der Kindererziehung und Pflege müssen besser abgesichert werden.

Die Beitragsbemessungsgrenze drastisch anheben, d.h. wer ein Gehalt von € 10.000 und mehr im Monat hat, muss auch für € 10.000 € und mehr Beiträge zahlen. 

Für jedes Kind drei Entgeldpunkte – das sind zurzeit € 90 sogenannter „Mütterrente“  - werden auf dem Rentenkonto gutgeschrieben. 

Alle Erwerbseinkommen, auch Politikerinnen und Politiker, Selbständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Beamte und Beamtinnen und Manager und Managerinnen sollen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen. 

Wer durch Arbeit krank wird, darf nicht noch niedrige Renten bekommen. Der Zugang zu den Erwerbsminderungsrenten muss erleichtert werden. Die Abschläge müssen gestrichen werden. 

Ein Mindestlohn von zurzeit € 12 ist notwendig, um eine Rente ohne staatliche Aufstockung zu ermöglichen.






So erreicht ihr uns

DIE LINKE. Düsseldorf
Corneliusstr. 108
40215 Düsseldorf
Tel: 0211 933 60 81
kontakt@die-linke-duesseldorf.de

BÜROZEITEN:
Dienstag 13-16 Uhr
Mittwoch 16-19 Uhr
Donnerstag 12-15 Uhr

PRESSEANFRAGEN:
presseinfo@die-linke-duesseldorf.de

SOZIALBERATUNG:
Donnerstag 15-17 Uhr
Freitag 10-13 Uhr
Tel.: 0211-9336083

 

SPENDENKONTO:
Die Linke Düsseldorf
IBAN: DE13300501100052011962
BIC:   DUSSDEDDXXX 
Stadtsparkasse Düsseldorf

Kreissatzung

Jeder Kreisverband braucht eine Satzung. Wenn du unsere nachlesen möchtest, findest du die aktuell gültige Fassung hier.

Finanzordnung

Die aktuell gültige Fassung der Finanzordnung des Kreisverbandes findest du hier.