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DIE LINKE. Düsseldorf verurteilt den Angriffskrieg der Türkei

Am heutigen Dienstagabend, den 23.01.2018, finden am Düsseldorfer Hauptbahnhof Proteste gegen den Großangriff der türkische Armee auf den selbstverwalteten syrischen Kanton Afrin statt. Von Seiten der kurdischen Selbstverwaltung in Afrin gab es zuvor keinerlei Provokationen in Richtung der Türkei. Die kurdische Selbstverwaltung und die YPG/YPJ hatten die Region im äußersten Nordwesten Syriens bisher weitgehend vor dem Krieg abschirmen können und zugleich hunderttausende Schutzsuchende aufgenommen.

Die Türkei setzt in ihrer Bodenoffensive die deutschen Kampfpanzer Leopard-II des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall ein. Eine Anfrage der Türkei zur Kampfwertsteigerung ihrer Leopard-Panzer durch die Rheinmetall AG  liegt seit dem März 2017 der Bundesregierung vor und könnte bald genehmigt werden.

Udo Bonn, Vorsitzender der LINKEN Düsseldorf erklärt:

"Waffen der Düsseldorfer Rheinmetall AG werden jetzt in einem Angriffskrieg eingesetzt, unter dem vor allem die Zivilbevölkerung leidet. Dagegen protestieren wir entschieden."

Bonn verurteilt die Haltung der Bundesregierung:

"Die Bundesregierung muss sich eindeutig gegen den Angriffskrieg der Türkei aussprechen. Sie agiert heuchlerisch, indem sie von der Bekämpfung von Fluchtursachen und der Besserung der humanitären Lage in Syrien spricht, aber gleichzeitig Waffensysteme an die Türkei verkauft, die neue Zerstörung und Leid verursachen."