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„Freiberufliche“ Lehrkräfte durch Corona in Not: DIE LINKE stellt Antrag auf Bezahlung für ausgefallene VHS-Kurse

Viele der formell selbstständigen VHS-DozentInnen haben durch die Schließung der Düsseldorfer Volkshochschule ihre Haupteinkommensquelle verloren. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kritisiert, dass die Stadt keine Honorare für die entfallenden Veranstaltungen an die selbstständigen VHS-MitarbeiterInnen zahlt. DIE LINKE stellt jetzt einen entsprechenden Antrag

Georg Blanchard, schulpolitischer Sprecher der LINKEN Ratsfraktion, erklärt dazu:

"Die freiberuflichen VHS-Dozentinnen und -Dozenten erhalten nach der Schließung der VHS keinen Ausgleich für ihren Verdienstausfall. Das ist die Konsequenz daraus, dass die Stadt mit Honorarverträgen alle Risiken auf die Beschäftigten abgewälzt hat: Nach außen hin selbstständig, sind die DozentInnen in Wahrheit abhängig von den Aufträgen der Volkshochschule. Deshalb stellt DIE LINKE im Schulausschuss und nötigenfalls auch im Stadtrat den Antrag, dass die freiberuflichen VHS-DozentInnen für alle Seminare bezahlt werden, welche durch Schließung der VHS ausfallen."

Udo Bonn, Vorsitzender der LINKEN Düsseldorf, ergänzt:

"Wenn Unternehmen jetzt unbürokratisch Hilfen von der Stadt erhalten, dann kann die Stadt auch ihre freien Mitarbeiter in der Erwachsenenbildung vor dem Armenhaus retten. Düsseldorf sollte den Beispielen der Städte Bonn, Leverkusen und Köln folgen und den freiberuflichen DozentInnen der Volkshochschule umgehend die ausstehenden Honorare auch für entfallene Kurse auszahlen."