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Gewerkschaftspolitische Konferenz in Düsseldorf mit Bernd Riexinger

Die Gewerkschaften in Deutschland geben ein sehr unter­schiedliches Bild ab. Auf der einen Seite die Gewerk­schaften oder einige ihrer Gliederungen, die im Wesentlichen auf eine Zusammenarbeit mit Kapital und Regierung setzen und die Standortpolitik, die von den Un­ternehmern und ihren Verbänden propagiert wird, unter­stützen. Sie ordnen sich häufig den Zielen des Kapitals unter und betreiben Co-Management, um die Position "ihres" Unternehmens oder ihrer Branche im kapital­istischen Wettbewerb zu stärken oder zumindest zu erhal­ten, und nehmen dabei häufig Verschlechterungen für die Belegschaften in Kauf.

 

Auf unserer Konferenz wollen wir dieses Spannungs­feld in den Gewerkschaften sichtbar machen und mit den Teilnehmer*innen diskutieren, wie linke Gewerk­schafter*innen damit umgehen sollten.

Die Gewerkschaften in Deutschland geben ein sehr unter­schiedliches Bild ab. Auf der einen Seite die Gewerk­schaften oder einige ihrer Gliederungen, die im Wesentlichen auf eine Zusammenarbeit mit Kapital und Regierung setzen und die Standortpolitik, die von den Un­ternehmern und ihren Verbänden propagiert wird, unter­stützen. Sie ordnen sich häufig den Zielen des Kapitals unter und betreiben Co-Management, um die Position "ihres" Unternehmens oder ihrer Branche im kapital­istischen Wettbewerb zu stärken oder zumindest zu erhal­ten, und nehmen dabei häufig Verschlechterungen für die Belegschaften in Kauf.

Auf der anderen Seite die Gewerkschaften und Beleg­schaften, die sich massiv gegen die Angriffe des Kapitals zur Wehr setzen oder versuchen, neue Wege zu gehen, wie bei der Bewegung zur Personalbemessung in den Krankenhäusern oder bei dem Kampf der Siemens­Beschäftigten gegen Betriebsschließungen und Personal­abbau.

Verursacht durch die Deregulierungen der letzen Jahrzehnte durch die AGENDA 2010 und die Hartz­Gesetze sind die Beschäftigten weitgehenden Ver­schlechterungen ausgesetzt. Dadurch kommt es oft zu langandauernden Kämpfen, um die Interessen der Beschäftigten zu verteidigen.

Auf unserer Konferenz wollen wir dieses Spannungs­feld in den Gewerkschaften sichtbar machen und mit den Teilnehmer*innen diskutieren, wie linke Gewerk­schafter*innen damit umgehen sollten.

Für Kinderbetreuung wird gesorgt. Verpflegung wird gestellt.

Veranstalter
DIE LINKE. Düsseldorf und AG Betrieb & Gewerkschaft


Veranstaltungsort
Bürgersaal an den Bilker Arcaden, Friedrichstraße 133, 40217 Düsseldorf.


Kosten
Konferenzgebühren werden nicht erhoben.


Anmeldung und Informationen
kontakt@die-linke-duesseldorf.de

 

Programm 13. Oktober 2018

11 :00 Uhr: Begrüßung (Natalie Meisen, Udo Bonn Sprech­er*in Kreisverband Düsseldorf)

  • Referat: Bernd Riexinger, Bundesvorsitzender DIE LINKE: Politik für die Vielen, statt für die Wenigen - Initiative für ein neues Normalarbeitsverhältnis. Vortrag und Diskus­sion


12:30 - 13:00 Uhr: Mittagspause

Ab 13:00 Uhr: Aus Kämpfen lernen, neue Kämpfe vorbereiten

  • Der Kampf um die Personalbemessung an der Uni-Klinik Düsseldorf. Martin Körbel- Landwehr, Personalratsvorsitzender Uni­Klinik Düsseldorf
  • Der Streik der Reinigungskräfte am Düsseldorfer Flughafen. Mahir Sahin, Gewerkschaftssekretär IG BAU Düsseldorf
  • Der Kampf im Einzelhandel für die Allgemeinverbindlich­keit von Tarifverträgen. Nils Böhlke, Gewerkschaftssekretär, ver.di NRW
  • Liefern am Limit, der Kampf gegen befristete Beschäfti­ gung und für Betriebsräte. Referentin angefragt
  • Digitalisierung und ihre Folgen. Sahra Sahl, Bildungsreferentin ver.di


Diskussion
15:00 Uhr

  • Die Gewerkschaften und ihre Ziele in Düsseldorf. Stephanie Peifer, stellv. Vorsitzende DGB-Stadtverband Düsseldorf u. Geschäftsführerin ver.di Düssel-Rhein-Wupper


Diskussion
15:45 Uhr

  • Die Linke und die Gewerkschaften - Für eine kämp­ferische Gewerkschaftspolitik auch in Düsseldorf. Helmut Born, Sprecher der AG Betrieb und Gewerkschaft