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LINKE Düsseldorf kritisiert Kriminalisierung von Protesten gegen Rechts

Am Freitag, 9. März, startet vor dem Landgericht Düsseldorf das Berufungsverfahren im Prozess gegen Torsten Nagel und Mischa Aschmoneit wegen einer Sitzblockade gegen die Republikaner am 19.03.2016.

 

Dazu erklärt die Vorsitzende der LINKEN Düsseldorf, Natalie Meisen:

 

"DIE LINKE verfolgt die Prozesse, mit denen das antirassistische Bündnis 'Düsseldorf stellt sich quer' überzogen wird, mit großer Sorge. Gerichte kriminalisieren den zivilen Ungehorsam gegen Rechts, während Rechtsnationale deutschlandweit wieder Einfluss gewinnen und es allein im letzten Jahr über 2000 rassistische Angriffe gab."

Weiter erklärt Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der Ratsfraktion DIE LINKE Düsseldorf:

"Wenn Neonazis und Rechtsradikale in unserer Stadt marschieren, dann ist es lobenswert, dass Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sich einfach mal auf eine Straße setzen und ihnen den Weg versperren. Deshalb bin ich beim Berufungsverfahren von Torsten Nagel und Mischa Aschmoneit dabei und setze darauf, dass ihr friedlicher Protest diesmal nicht zur Straftat erklärt wird."