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            <title>Die Linke Kreisverband Düsseldorf: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Kreisverband Düsseldorf</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 06:51:46 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-360177</guid>
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 08:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Streik bei Mercedes</title>
                <link>https://www.die-linke-duesseldorf.de/start/arbeitsgemeinschaften/betrieb-und-gewerkschaft/artikel-detailansicht/news/streik-bei-mercedes/</link>
                <author>AG Betrieb und Gewerkschaft</author>
                <description>Am Dienstag den 2.7. haben 25.000 Kolleginnen und Kollegen der Mercedes-Benz Niederlas-
sungen und an verschiedenen Produktionsstandorten gestreikt und demonstriert. Sie richteten
sich gegen den Vorstandsbeschluss zum Verkauf der Niederlassungen – 8000 Kollegen sind
davon betroffen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Darüber hinaus: „Es ist faktisch so, dass in Düsseldorf 1.200 Industriearbeitsplätze abge-<br> baut werden“, so Paul Straif, Sprecher von „Automobilarbeiter &amp; friends Düsseldorf“*. Und<br> weiter: „Formal gibt es keine Entlassungen bei Mercedes-Benz im Sprinterwerk in Düsseldorf.<br> Denn die Kolleginnen und Kollegen sind bei verschiedenen Leiharbeitsfirmen beschäftigt. Aber<br> zum 30. September diesen Jahres wird die Nachtschicht runtergefahren. Dann werden 1.200<br> Leiharbeiter einfach `abgemeldet´. Das trifft 1.200 Familien.“<br> Formal begrenzt das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz die Dauer, für die ein Unternehmen in<br> Deutschland einen Leiharbeiter einsetzen kann, nämlich auf 18 Monate. Faktisch arbeiten<br> aber Leiharbeiter im Sprinterwerk zum Teil 5, 6, 7 oder gar 8 Jahre. Das Ganze kann von Mer-<br> cedes-Benz umgangen werden, weil das Gesetz dafür Lücken bietet und weil die Tarifvertrags-<br> parteien es zulassen.<br> Mercedes-Benz begründet diesen Schritt mit einem Auftragsrückgang. Dieser beträgt aber tat-<br> sächlich nur rund 10 Prozent. Wenn aber eine ganze Schicht gestrichen wird, sind das 33 Pro-<br> zent der Produktion. Das soll auf die verbliebene Belegschaft abgewälzt werden. Formal gilt<br> nach dem 1. Oktober weiterhin die 35-Stundenwoche. Tatsächlich werden die täglichen<br> Schichtzeiten auf bis zu 8 Stunden ausgedehnt, was dann faktisch 40 Stunden sind. Dazu<br> kommen noch bereits geplante Samstage, was dann 48 Stunden in einer Woche bedeuten.<br> Dazu Paul Straif: „Ein Teil der Belegschaft fliegt raus und der andere Teil soll dafür noch mehr<br> arbeiten. Stattdessen sollten wir unsere eigene Rechnung aufmachen: Kampf um jeden Ar-<br> beits- und Ausbildungsplatz! Die Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung hat die 35-Stunden-<br> woche in den 80ziger Jahren erstreikt. Seitdem ist unsere Produktivität um ein Vielfaches ge-<br> wachsen. Es ist also an der Zeit für einen flächendeckenden Kampf für die 30-Stundenwoche<br> bei vollem Lohnausgleich!“<br> Im Transporterbereich („Vans“) wurden 2023 Traumgewinne eingefahren und auf 3,1 Mrd. Eu-<br> ro gesteigert (+59%). Was ist die Reaktion des Konzernvorstands? Es muss noch mehr wer-<br> den. Werkleiter Hellmann jammert auf der Belegschaftsversammlung am 14. Juni über angeb-<br> lich zu „hohe Lohnkosten“ in Düsseldorf im Vergleich zu Polen. Der Betriebsrat beklagt zwar<br> die Zustände, hat aber offensichtlich bisher nicht vor dagegen aktiv etwas zu unternehmen.<br> Viele Belegschaftsmitglieder erwarten von der IG Metall entsprechende (Kampf-)Maßnahmen.<br> Wir wollen am 11. Juli uns vor den Toren mit der Belegschaft auseinandersetzen, jeweils zum<br> Schichtwechsel.<br> Am Tor 1 (Ratherstr.), Beginn 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr.<br> Am Tor 3 (Höxterweg), Beginn 20.15 Uhr bis 22.00 Uhr.<br> Wir tun das, weil wir eine Information und Beratung der Belegschaft organisieren. Es geht<br> nicht nur um Nachtschicht und Leiharbeiter. Es geht auch um alle Entlassungen im ganzen<br> Konzern, bislang rund 3.000 Leiharbeiter. Es geht auch um die Unternehmensentscheidung<br> den VAN EA in Polen zu produzieren. Es geht auch um die Frage, wie wir kämpfen müssen,<br> wenn in Duisburg tausende Stahlarbeitsplätze bedroht sind, wenn in Köln tausende bei Ford<br> abgebaut werden sollen. Wir wollen keine Kämpfe, die sich um Abfindungen drehen – wir wol-<br> len, dass 8.000 in den Niederlassungen bei Mercedes-Benz bleiben. Wir sind solidarisch mit<br> all denen und wir fragen: Warum kämpfen wir nicht gemeinsam, wenn wir zeitgleich betroffen<br> sind?! Wir laden alle Interessierten ein in den Austausch mit der Belegschaft zu gehen.</p>
<p><br> Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an: iacduesseldorf@gmx.de</p>
<p><br> * Wir sind eine lokale Unterstützergruppe der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz<br> (IAC), siehe www.automotiveworkers.org.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357353</guid>
                <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 07:44:00 +0100</pubDate>
                <title> Lufthansa-Tarifabschluss: Gute Schlichtung durch Thüringer Ministerpräsidenten</title>
                <link>https://www.die-linke-duesseldorf.de/start/arbeitsgemeinschaften/betrieb-und-gewerkschaft/artikel-detailansicht/news/lufthansa-tarifabschluss-gute-schlichtung-durch-thueringer-ministerpraesidenten/</link>
                <author>AG Betrieb und Gewerkschaft</author>
                <description>Zur erfolgreichen Schlichtung bei den Tarifauseinandersetzungen zwischen der Lufthansa und ihrem Bodenpersonal sagt Ates Gürpinar, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Das Schlichtungsergebnis zeigt, dass die Verantwortung für die Flugausfälle zu einem großen Teil nicht bei den Beschäftigten, sondern in der Blockadehaltung des Unternehmens lag. Das sollte mehr zur Kenntnis genommen werden. Lange hat die Lufthansa gemauert und die Verantwortung für Flugausfälle auf die Beschäftigten geschoben. Für die Schlichtung hat sich die Gewerkschaft mit Bodo Ramelow eine unbestechliche Stimme für die Interessen der Beschäftigten ins Boot geholt. So konnte eine Einigung gefunden werden, mit der beide Seiten sehr zufrieden sind."</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-357329</guid>
                <pubDate>Sat, 17 Feb 2024 19:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Neuer Sprecher*innenrat Landesarbeitsgemeinschaft der Partei Die Linke Betrieb und Gewerkschaft NRW gewählt</title>
                <link>https://www.die-linke-duesseldorf.de/start/arbeitsgemeinschaften/betrieb-und-gewerkschaft/artikel-detailansicht/news/neuer-sprecherinnenrat-landesarbeitsgemeinschaft-der-partei-die-linke-betrieb-und-gewerkschaft-nrw-gewaeh/</link>
                <author>AG Betrieb und Gewerkschaft</author>
                <description>Düsseldorf, 17. Februar 2024 – Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Betrieb und Gewerkschaft der Partei Die Linke in Nordrhein-Westfalen hat am heutigen Samstag einen neuen Sprecher*innenrat gewählt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h1>Gewählt wurden:</h1><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Christiane Tenbensel</strong></li> 	<li><strong>Dagmar Maxen</strong></li> 	<li><strong>Bernd Tenbensel</strong></li> 	<li><strong>Nils Böhlke</strong></li> 	<li><strong>Jan Siebert</strong></li> </ul><p><strong>Christiane Tenbensel</strong>, die wiedergewählte Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft, erklärte: "Wir wollen mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsbedingungen,&nbsp; Arbeitsschutz und der Kampf gegen prekäre Beschäftigung.“</p>
<p>Arbeit darf nicht krank machen. Überstunden, ständige Erreichbarkeit und Arbeitsverdichtung führen zu erheblichen gesundheitlichen Risiken. Ungleichbehandlung und Überlastung im öffentlichen Dienst und Überlastung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst, in der Pflege oder im Einzelhandel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der neue Sprecher*innenrat der LAG Betrieb und Gewerkschaft NRW wird sich mit diesen Themen befassen und fordert:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>eine personelle Aufstockung der bei den Bezirksregierungen angesiedelten Arbeitsschutzbehörden.</li> 	<li>Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Verkürzung der Arbeitszeit</li> 	<li>Freizeit muss frei von Arbeit sein, deshalb lehnen wir ständige Erreichbarkeit ab.</li> 	<li>Bekämpfung von prekärer Beschäftigung</li> 	<li>Wochenarbeitszeit für Beamte dem Niveau der Angestellten im öffentlichen Dienst anpassen.</li> 	<li>Aufwertung der Frauenerwerbsarbeit</li> </ul><p>Wir werden uns auch weiterhin für die soziale Gerechtigkeit in NRW einsetzen. Denn das Risiko, dauerhaft arm zu bleiben, trotz Erwerbsarbeit hat sich in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt."</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Außerdem hat sich die Landesarbeitsgemeinschaft einstimmig eine Satzung gegeben. Diese ist auf der Homepage zu finden.</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


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