Wohnen in Düsseldorf bezahlbar machen!
Düsseldorf gehört zu den Städten mit den höchsten Mietpreisen in der Bundesrepublik. Die Mietpreisentwicklung in der Landeshauptstadt führt zu Verdrängung der teils seit Jahrzehnten ansässigen Bevölkerung aus Stadtteilen wie Flingern oder Oberbilk durch neue oder sanierte Luxuswohnungen für Gutverdienende.
"Für diese Misere ist die verfehlte Wohnungspolitik der CDU/FDP-Ratsmehrheit verantwortlich.", sagt Christian Jäger, Kreissprecher der LINKEN. Düsseldorf. "Sie hat zu sehr auf hochpreisigen Luxuswohnungsbau mit hohen Renditen für Investoren gesetzt und das Wohnen zur Ware verkommen lassen! Doch das Wohnen gehört mit zur Daseinsvorsorge."
Helmut Born, Bundestagsdirektkandidat für DIE LINKE. Düsseldorf sagt: "In Düsseldorf fehlen Wohnungen für breite Bevölkerungsschichten, die Gering- und Normalverdiener. Besonders für Studierende ist die Situation unerträglich. Für ein Zimmer mit Schlafplatz müssen teils Wuchermieten bezahlt werden." Born fasst die wohnungspolitischen Alternativkonzepte der LINKEN so zusammen: "DIE LINKE fordert von der Stadt den Kommunalen Wohnungsbau massiv auszubauen. Dazu müssen die Mittel für die Städtische Wohnungsgesellschaft SWD deutlich aufgestockt werden. Ihre Bilanzgewinne dürfen nicht in den städtischen Haushalt fließen, sondern müssen für Sanierung und Neubau reinvestiert werden.“ Born folgert: "Jetzt muss das Versäumte nachgeholt und in den nächsten Jahren kräftig in öffentlich geförderte Wohnungen investiert werden! Um den Bedarf zu decken, ist über die nächsten Jahre ein Anteil von 50% gefördertem Wohnungsbau nötig. Die von der Rathausmehrheit angestrebten 20% geförderter Wohnungen bei Neubauprojekten ab 100 Wohnungen sind da entschieden zu wenig. Auch das Land muss in die Pflicht genommen werden; die Landesfördermittel sind dem tatsächlichen Bedarf anzupassen." DIE LINKE. Düsseldorf tritt für eine weitgehende Demokratisierung der Wohnungswirtschaft inklusive weitgehender Mitbestimmungsrechte für die Mieter ein. DIE LINKE. Düsseldorf unterstützt das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum, arbeitet darin mit und unterstützt die wohnungspolitischen Vorstellungen des Bündnisses.
