Anfrage zur Sitzung der BV 10 am 28.04.2015 Fuß-/Radweg Paul-Bonatz-Straße
Zur Sitzung der Bezirksvertretung 10 am 2016 stelle ich als Vertreterin der LINKEN folgenden Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt, eine sinnvolle Lösung für die verworrenen Fuß-/Radwegregelung an der Paul-Bonatz-Straße zu finden.
Begründung: An der Paul-Bonatz-Straße existieren laut Beschilderung zwei unterschiedliche Radwege. Einmal der kombinierte Fuß-/Radweg am Grünstreifen an der Koblenzer Straße. Die Paul-Bonatz-Straße selbst ist laut Beschilderung für Radfahrer*innen in beide Richtungen auf der Einbahnstraße befahrbar. Allerdings teilt sich die Einbahnstraße und der kombinierte Geh-/Radweg auf Höhe der Paul-Bonatz-Straße Nr. 29. Für die Radfahrer*innen, die die Einbahnstraße von der Josef-Maria-Olbrich-Straße genutzt haben, ist nicht mehr ersichtlich, wo sie weiterfahren können. Es bleibt ihnen nur, die Straße zu wechseln und den kombinierten Fuß-/Radweg bis zur Kreuzung Peter-Behrens-Straße zu nutzen. Ab dort gibt es einen getrennten Fuß- und Radweg. Auf der Strecke des kombinierten Fuß-/Radweg an der Paul-Bonatz-Straße am Grünstreifen zur Koblenzer Straße kommt es immer wieder zu Problemen. Der meist nur 1,5 Meter breite Geh- als auch Radweg wird viel genutzt. Hier sind Menschen unterwegs, die die Schulen an der Koblenzer Straße nutzen, Eltern mit Kindern auf und vom Weg zur SOS-Kita, Kinder und Jugendliche von und zur Jugendfreizeiteinrichtung Lüderitzstraße und von und zum Garather Sportverein. Ebenso Menschen, die sowohl mit Fahrrad als auch zu Fuß nach Benrath unterwegs sind. Problematisch wir es, wenn Mütter mit Kinderwagen und noch ein bis zwei Kleinkindern neben den Kinderwagen den Weg benutzen müssen. Ebenso Menschen mit Behinderung im Rollstuhl und Begleitperson. Es kommt häufig zu Konflikten und viel Ärger bei den Fußgänger*innen, da sie ständig ausweichen müssen, damit die Radfahrer*innen ungehindert fahren können. Ich habe bereits mehrfach auf die Problematik hingewiesen, auch im Zusammenhang mit dem Bezirksradwegenetz. In der Vorlage 170/66/2015 antwortete die Verwaltung: „Die Stadt Düsseldorf hat an einem Wettbewerb des Landes NRW teilgenommen und ist einer der fünf Preisträger. Auf der Basis des Wettbewerbsbeitrages wird jetzt eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die Ergebnisse werden den zuständigen Bezirksvertretungen und dem Ordnungs- und Verkehrsausschuss voraussichtlich Ende 2014 vorgestellt. Der angesprochene Radwegabschnitt entspricht nicht den Anforderungen an einen Radschnellweg und kann deshalb in dieser Form nicht Teil des geplanten Radschnellweges in Düsseldorf werden. Welche konkreten Maßnahmen auf welchen Trassen in diesem Bereich möglich sind und was diese Lösungen kosten, wird das Ergebnis der Machbarkeitsstudie und der anschließenden politischen Diskussion sein.“ Bis heute ist nichts passiert. Freundliche Grüße Angelika Kraft-Dlangamandla Anlagen: Stadtplan Paul-Bonatz Straße Foto Fuß-/Radweg Foto Radweg Einbahnstraße
