Bedenken zur Nahversorgung in Hamm
Wir können das Prinzip Aldi nicht unterstüten !!
Guten Tag Herr Schmidt,liebe KollegInnen in der BV 03, wir haben das uns zugesandte Schreiben der Unternehmensgruppe ALDI-Süd gelesen und möchten unsere Bedenken anmelden,bei neuen städtebaulichen Entwicklungen hier an ALDI im Hafen zu denken und das Ansinnen des Unternehmens dort zu ermöglichen.
Die Argumente der LINKEN in der BV 03 sind hierzu Folgende:
Es geht hier nicht wirklich, wie im Kopf ausgewiesen, um die Nahversorgung in Hamm.
Das wird wieder so eine Filiale mit riesigem Parkplatz in der Plockstraße, die auf Kundschaft im Medienhafen abzielt.
Dieser Bereich ist fußläufig für die Hammer nicht wirklich zu erreichen.
Wir halten ALDI als größten Discounter verantwortlich für die Schieflage in unserer Agrar-Industrie.
Milch und Fleisch zu Schleuderpreisen sind der Grund für Massentierhaltung und Chemielandwirtschaft.
Außerdem werden ArbeitnehmerInnen dort schlecht behandelt. Betriebsräte sind selten und werden bekämpft.
Es gibt im Stadtbezirk 3 schon riesengroße Aldi Filialen. Mehr werden hier nicht gebraucht.
Zudem finden wir auch die Kontaktaufnahme zum Bezirksbürgermeister "eigenartig" und wir fragen uns, ob die Bezirksvertretung auch von
REWE oder EDEKA oder Basic angerufen und um Hilfe für deren Unternehmensplanungen angefragt wird ?
Das "Prinzip Aldi" können und wollen wir nicht unterstützen!
Beste Grüße und ein entspanntes Wochenende wünschen
Dieter Sawalies Anja Vorspel
Fraktion DIE LINKE in der BV 03
