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Erinnerung an die Geschichte des Hauses Grafenberger Allee 78

Ben Klar

DIE LINKE
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Herr Gaspers
SPD-Fraktion
FDP
der Bezirksvertretung 2

Interfraktioneller Antrag

Die Bezirksvertretung 2 möchte im öffentlichen Straßenbild an die Geschichte des Hauses Grafenberger Allee 78 erinnern.
Sie beauftragt die Mahn- und Gedenkstätte die gestalterische und inhaltliche Bearbeitung innerhalb eines SchülerInnen-Projektes zusammen mit dem Albert-Einstein-Gymnasium durchzuführen.
Des Weiteren bittet sie den Bezirksbürgermeister mit dem Eigentümer des Hauses Gespräche zu führen, ob und inwieweit der Eingangsbereich des Hauses ggf. in die Gestaltung miteinbezogen werden kann.

Begründung:
Wie in vielen Städten Deutschlands wurde in der Pogromnacht des 9. Novembers 1938 die Synagoge in der Kasernenstraße in Brand gesteckt. Damit verbrannte nicht nur das religiöse sondern auch das kulturelle und soziale Zentrum der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf.
In der Folge sind Einrichtungen, wie zum Beispiel die jüdische Volksschule, in das Gebäude Grafenberger Allee 78 verlagert worden, in dem vorher auch schon ein Kindergarten und ein Altersheim untergebracht worden waren. Damit wurde dieses Haus zur Anlaufstelle für viele Mitglieder der jüdischen Gemeinde, bis diese durch Flucht und Deportation ausgelöscht wurde.
Sowohl die Mahn- und Gedenkstätte als auch das Albert-Einstein-Gymnasium haben ihre Mitarbeit an dem Projekt bereits zugesagt.

gez. Ben Klar (DIE LINKE)
gez. Harald Schwenk (Bündnis 90/Die Grünen)
gez. Harald Gaspers
gez. Michael Kendura (SPD)
gez. Ulf Montanus (FDP)

 

 

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