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Fahrradwege und verbleibender Platz für Gehwege

Monika Müller-Klar

Antrag zur Sitzung der BV 2

Bericht bezüglich der Sicherheit von Fußgehenden

 

 

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,

 

zur Sitzung der Bezirksvertretung 02 am 25.01.2022 stelle ich als Vertreterin der LINKEN folgenden Antrag:

 

Die zuständige Fachverwaltung möge auf der nächsten Sitzung der BV02 berichten, wie sie die Sicherheit von Fußgehenden sicherstellen möchte, obwohl nun an vielen Orten Fahrradwege auf den Bürgersteigen eingerichtet wurden, wodurch der Fußweg eine Breite von 2 m unterschreitet (z.B. Grafenberger Allee, Rethelstraße), und obwohl an einigen Straßenübergängen Fußgehende auf Fahrradwege ausweichen müssen, wenn sie diese überqueren wollen (z.B. Grafenberger Allee/Sohnstraße, Lindenstraße/Hoffeldstraße).

Begründung:

Obwohl es einen OVA-Beschluss gibt (OVA/54/2020), der besagt, dass der Gehweg breit genug sein muss, damit Fußgehende in einem Abstand von 1,50 m aneinander vorbei gehen können, und dieser bei dem Abbau von Parkplätzen (z.B. Diagonalparken Cranachstraße) auch immer wieder herangezogen wird, wird dies bei dem Bau von Fahrradwegen nicht berücksichtigt. Wie kann die Sicherheit von Fußgehenden gewährleistet werden, wenn der Gehweg weniger als 2 m breit ist und die Fußgehenden bei Entgegenkommenden auf den Radweg ausweichen müssen? Wie kann die Sicherheit von Fußgehenden beim Überqueren von Straßen sichergestellt werden, wenn diese dort auf den Radweg ausweichen müssen (siehe meine Anträge zur Grafenberger Allee/Sohnstraße aus Dezember 2020 sowie zur Lindenstraße/Hoffeldstraße aus Juni 2021)?

gez. Monika Müller-Klar

 

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