Werbeveranstaltungen der Bundeswehr in Schulen im Stadtbezirk 08
Aus der Begründung der Preisverleihung des Aachener Friedenspreis e. V. 1988: „Wir zeichnen damit die Schulen aus, die als erste in den Jahren 2010 und 2011 diesen Beschluss in ihren Schulkonferenzen gefasst haben. Wir wollen den Mut und die Courage der Schülerinnen und Schüler, der Eltern, Lehrerinnen und Lehrer mit dem Aachener Friedenspreis 2013 würdigen und gleichzeitig ein Signal gegen den Mainstream der Militarisierung in unserer Gesellschaft setzen. Unsere Vorstellung ist, dass junge Menschen sich für Freiheit und Gerechtigkeit in Frieden, ohne Gewalt und Krieg, stark machen.“ Artikel 7, Abs. 2 der Verfassung des Landes NRW formuliert den Bildungsauftrag der Schulen: „Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung der anderen(...). In Liebe zur Völkergemeinschaft und Friedensgesinnung“. Diesem Auftrag wiedersprechen Werbeveranstaltungen für den Kriegsdienst in der Bundeswehr.
Aus diesem Anlass frage ich an:
- Wie oft und an welchen Schulen waren Jugendoffiziere der Bundeswehr am Unterricht in Schulen im Stadtbezirk 08 beteiligt?
- Welche Schulen im Stadtbezirk 08 haben durch Beschluss der Schulkonferenz beschlossen, die Bundeswehr nicht an ihre Schule einzuladen?
