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Worauf Mieter:innen bei Vonovia am Mintarder Weg achten sollten

Ortsverband Nord-Ost

Das Vorhaben von Vonovia am Mintarder Weg neue Wohnblocks und Garagen zu bauen ist als Bauvoranfrage in der Bezirksvertretung bei 1 Gegenstimme mit leichten Veränderungen im September letzten Jahres durchgewunken worden. Eine Bauvoranfrage in der Bezirksvertretung bedeutet nicht, dass solch ein Vorhaben schon beschlossen ist.

 

Vor allem müssen die städtischen Gremien sich jetzt erst einmal damit beschäftigen. Sollte es hier, so wie in der BV durchgewunken werden, könnte Vonovia an die Durchführung gehen. So weit ist es aber noch nicht.

 

Bei den Bewohner:innen des Mintarder Weges regt sich Widerstand. Vor allem die Besitzer:innen der Bungalows haben sich gegen die Durchführung der Planung von Vonovia ausgesprochen und mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung gedroht.

Sie haben verschiedene Gründe aufgeführt, warum Sie das Vorhaben ablehnen. Ein ganz wichtiger Grund ist unserer Meinung nach, dass durch dieses Vorhaben der Luftaustausch erheblich eingeschränkt und die Luftqualität entsprechend schlechter würde. Außerdem würde der nördliche Grüngürtel komplett gerodet werden und damit über 80, jahrzehntealte Bäume entfernt werden und Erholungsräume zerstört werden.

Für die Mieter:innen in den meisten Häusern würde das Vorhaben bedeuten, dass die Mieten weiter steigen würden und Sie mit erheblichem Lärm und Staub zu tun bekommen würden. So sollen nach Vorstellungen von Vonovia in fast allen Häusern,

außer in den Wohnblocks 1- 13, die Dachstühle ausgebaut werden. Dazu bedarf es allerdings Vereinbarungen mit den Mieter:innen. Während der Bauzeit solch einer Maßnahme würde die Wohnqualität zumindest erheblich eingeschränkt.

Dies bedeutet, dass die Mieter: innen in diesen Häusern Anspruch auf Mietminderung, Ersatz für zusätzliche Aufwendungen etc.,

für die gesamte Zeit der Baumaßnahme haben. Hier wird Vonovia sicherlich versuchen, für sie zu preiswerten Lösungen zu kommen. Darauf sollte sich niemand einlassen und in jedem Fall eine externe Beratung, z. b. durch den Mieterverein, Rechtsanwälte, die auf Mietrecht spezialisiert sind, hinzuziehen. Es braucht für solche Angelegenheiten schriftliche Vereinbarungen, so dass man sich darauf berufen kann.

Sollten Sie fragen dazu an uns haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Unsere e-mail sb06@die-linke-duesseldorf.de

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