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DIE LINKE. Düsseldorf fordert Investitionen in Lichtenbroich statt Blockadehaltung gegen Flüchtlingsunterkünfte

Am Samstag sammelten 'besorgte Bürgern' in Lichtenbroich Unterschriften gegen eine Flüchtlingsunterkunft am Nießdonk. DIE LINKE. Düsseldorf verteilte parallel dazu ein Flugblatt mit dem Titel "Lichtenbroich weiß, was Flucht bedeutet", das sich gegen diese Unterschriften-Sammelaktion richtete. Dazu erklärt Christian Jäger, Sprecher der LINKEN. Düsseldorf:

 

"Die Anti-Flüchtlingsinitiative in Lichtenbroich hat die Gefühle der Verunsicherung bei einigen Einwohnerinnen und Einwohnern missbraucht. Sie sagt 'Flüchtlinge ja - aber bitte nicht bei uns und bitte nicht so viele'. Das ist verdeckter Rassismus; dagegen positioniert sich DIE LINKE. Düsseldorf deutlich. Statt Angstmacherei brauchen sowohl die alteingesessenen als auch die neu dazukommenden Menschen in Lichtenbroich gute Angebote im Stadtteil."

Jäger weiter: "Die Anti-Flüchtlingsinitiative versucht Gewinn daraus zu ziehen, dass die Stadt seit vielen Jahre zu wenig für Lichtenbroich getan hat - vor allem wurde der Ausbau von Kitas und der Grundschule Krahnenburgstrasse vernachlässigt. Darum fordert DIE LINKE. Düsseldorf, dass die Stadt jetzt für mehr Kita- und Grundschulpplätze sorgt  und auch der lange beschlossene Neubau des Jugendzentrums endlich startet.  Der von der Stadtspitze verschuldete Mangel kann kein Argument gegen die Aufnahme von Menschen sein, die vor Krieg und Elend fliehen. Viele Lichtenbroicherinnen und Lichtenbroicher sind selbst Kinder und Enkel von Kriegsflüchtlingen, die nach dem Zweiten Weltkrieg hier angesiedelt wurden."

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