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Miethai-Aktion: LINKE fordert Mietsicherheit für Normalverdiener

Am heutigen Donnerstagmittag, 17. November 2016, stellte DIE LINKE. Düsseldorf mit einem vier Meter hohen, aufblasbaren „Miethai“ auf dem Kamper Acker die Bedrohung von Mietern durch Luxussanierungen und Wuchermieten dar. Im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche unter dem Motto „Bezahlbarer Wohnraum für Alle“ verteilte auch Ölzem Alev Demirel, Landessprecherin DIE LINKE. NRW und Direktkandidatin zu den Landtagswahlen im Wahlkreis Düsseldorf II, an Passanten Informationsmaterial und kostenlose Fischstäbchen und führte Gespräche.

Demirel kommentiert zum Anlass und Ziel der Aktion:

„Wohnraum ist zu einem beliebten Spekulationsobjekt geworden. Wir wollen daher ein deutliches Zeichen gegen Mietenexplosion und Verdrängung setzen und fordern 'Niedrige Miete statt hoher Rendite!'. Mit Horror-Kaltmieten von 10 Euro oder mehr pro Quadratmeter drängen Wohnungsspekulanten die Düsseldorfer aus ihren angestammten Vierteln in Flingern, Oberbilk und inzwischen auch Hassels-Nord. Damit muss endlich Schluss sein. 

Demirel zu den wohnungspolitischen Zielen der LINKEN:

„Jahr für Jahr fallen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung als neue dazu kommen. Deshalb brauchen wir endlich ein Umsteuern in der Wohnungspolitik. Wir brauchen einen öffentlichen Wohnungsbau. Erst wenn die öffentliche Hand anfängt dauerhaft Wohnungen im bezahlbaren Segment zu schaffen, kann der fatalen Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt entgegen gewirkt werden. Andernfalls lässt man viele Normalverdienende im Stich.“ 

Demirel weiter zur Situation in Düsseldorf:

„Düsseldorfer Durchschnittsmieten, die in 5 Jahren um 20 Prozent steigen, tatsächliche Mieten, die nach Luxussanierungen 40 Prozent und mehr des Einkommens verschlingen, überfordern Normalverdiener. In der Landeshauptstadt muss dringend mit Sofortmaßnahmen gegengesteuert werden. Ich fordere Oberbürgermeister Geisel auf, endlich eine Zweckentfremdungsverordnung und Milieuschutzsatzungen einzuführen, damit Durchschnittsverdiener endlich wieder in Sicherheit vor Mietwucher leben können.“

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