Pressemitteilung: Demonstration „Solidarität statt Sozialabbau! Stoppt den Kürzungswahn“
Die Linke Düsseldorf unterstützt ein breites Bündnis aus Sozialverbänden, Gewerkschaften, Jugendorganisationen, Klimabewegung, Initiativen und politischen Akteur*innen, die für Samstag, den 11. Juli, zu einer Demonstration gegen Sozialabbau und Kürzungspolitik in Düsseldorf aufrufen. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr am Oberbilker Markt und endet gegen 16 Uhr mit einer Abschlusskundgebung auf dem Graf-Adolf-Platz.
Düsseldorf, 9. Juli 2026 – Die Linke Düsseldorf unterstützt ein breites Bündnis aus Sozialverbänden, Gewerkschaften, Jugendorganisationen, Klimabewegung, Initiativen und politischen Akteur*innen, die für Samstag, den 11. Juli, zu einer Demonstration gegen Sozialabbau und Kürzungspolitik in Düsseldorf aufrufen. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr am Oberbilker Markt und endet gegen 16 Uhr mit einer Abschlusskundgebung auf dem Graf-Adolf-Platz.
Zu den Aufrufenden gehören unter anderem die Altstadt-Armenküche Düsseldorf e.V., STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative, das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum, Fridays for Future Düsseldorf, ver.di Jugend Düsseldorf-Rhein-Wupper, attac Düsseldorf, Widersetzen Düsseldorf, fiftyfifty, der AStA der Heinrich-Heine-Universität, die NaturFreunde Düsseldorf, sowie Die Linke Düsseldorf.
Die Veranstalter*innen des Protests warnen vor den Folgen geplanter Kürzungen für soziale Infrastruktur, Bildung und öffentliche Daseinsvorsorge und fordern Investitionen statt Sozialabbau. Mit der Demonstration wendet sich das Bündnis gegen geplante Kürzungen auf kommunaler und Bundesebene. Die Veranstalter*innen warnen, dass Einschnitte bei sozialen Angeboten, Bildung und öffentlicher Daseinsvorsorge ausgerechnet jene treffen, die bereits besonders unter steigenden Lebenshaltungskosten und Wohnungsnot leiden.
„Immer mehr Menschen können sich das Leben in Düsseldorf kaum noch leisten. Gleichzeitig wird ausgerechnet bei den Angeboten gekürzt, die Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützen“, erklärt (Helmut Schneider vom Bündnis für bezahlbaren Wohnraum) (xxx??). „Wohnen, soziale Beratung und Gesundheitsversorgung sind keine Luxusgüter, sondern Grundvoraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben. Wer hier spart, verschärft bestehende Probleme, statt sie zu lösen.“
Im Mittelpunkt der Demonstration stehen die konkreten Auswirkungen der Kürzungspolitik. In den vergangenen Monaten sorgten unter anderem die geplanten Kürzungen bei der medizinischen Flüchtlingshilfe von STAY!, Einschnitte bei sozialen Projekten, Kürzungen an der Volkshochschule sowie Personaleinsparungen in der Stadtverwaltung für Kritik. Aus Sicht des Bündnisses sind diese Maßnahmen keine zwangsläufige Folge leerer Kassen, sondern politische Entscheidungen.
„Kürzungen sind keine Naturgesetze – sie sind politische Entscheidungen“, sagt Maxi Kisters, Kreissprecher von Die Linke Düsseldorf. „Während bei Frauenhäusern, Beratungsstellen, Bildungsangeboten und medizinischer Versorgung um jeden Euro gerungen wird, wachsen große Vermögen und Unternehmensgewinne weiter. Wer Kommunen handlungsfähig halten will, muss sie endlich finanziell besser ausstatten – und große Vermögen sowie profitable Unternehmen stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligen. Während die Bundesregierung an unserer Gesundheit spart und uns länger arbeiten lassen will, fließt jeder dritte Euro in die Aufrüstung. Dass das Geld knapp ist, ist eine glatte Lüge, es werden die falschen Prioritäten gesetzt.“
Die Demonstration verbindet unterschiedliche Perspektiven auf die Folgen des Sozialabbaus. Pater Wolfgang von der Altstadt-Armenküche Düsseldorf spricht über Armut und Obdachlosigkeit in Düsseldorf. Helmut Schneider vom Bündnis für bezahlbaren Wohnraum beleuchtet die Wohnungsfrage. Weitere Redebeiträge kommen von der STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative, Widersetzen Düsseldorf, Fridays for Future Düsseldorf sowie von Nils Böhlke, stellvertretender Landessprecher der Linken NRW und Alexandra Mehdi, Spitzendkandidatin der Linken NRW für die kommende Landtagswahl.
Besonderen Wert legen die Veranstalter*innen auf eine möglichst sichere und barrierearme Demonstration. Ein Awareness-Team und Demosanitäter*innen begleiten die Veranstaltung. Wegen der erwarteten sommerlichen Temperaturen werden kostenlos Wasser und Sonnencreme ausgegeben. Die Redebeiträge werden von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet.
Demonstration
Samstag, 11. Juli 2026
14:00 Uhr – Auftakt am Oberbilker Markt
15:00 Abschlusskundgebung Graf-Adolf-Platz,
16:00 Ende der Veranstaltung
