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Pressemitteilung: Kein Schritt zurück: Die Linke Düsseldorf ruft zur Demonstration gegen rechte Hetze und gegen die AfD auf

KV Düsseldorf - Valentine Ryhsen

Düsseldorf, 9. September 2026 - Nach dem erschütternden Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ruft Die Linke Düsseldorf als Teil des Bündnisses "Düsseldorf stellt sich quer" (DSSQ) zur Teilnahme an der Demonstration „Kein Schritt zurück! Gegen AfD und rechte Hetze“ am Samstag, den 12. September, auf. Die Demonstration von "Düsseldorf stellt sich quer" und "PRÜF NRW" beginnt um 14 Uhr am Immermannhof.

Düsseldorf, 9. September 2026

Nach dem erschütternden Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ruft Die Linke Düsseldorf als Teil des Bündnisses "Düsseldorf stellt sich quer" (DSSQ) zur Teilnahme an der Demonstration „Kein Schritt zurück! Gegen AfD und rechte Hetze“ am Samstag, den 12. September, auf. Die Demonstration von "Düsseldorf stellt sich quer" und "PRÜF NRW" beginnt um 14 Uhr am Immermannhof. 

Valentine Ryhsen, Sprecherin für Antifaschismus, des Kreisverbandes Die Linke Düsseldorf, erklärt:

„Dieses Wahlergebnis ist eine Zäsur. Wenn eine extrem rechte Partei über 40 Prozent der Stimmen erhält und nach der Regierungsmacht greift, reden wir nicht mehr über einen Rechtsruck am gesellschaftlichen Rand. Für migrantische und queere Menschen, Menschen mit Behinderung und alle, die nicht in das Weltbild der AfD passen, ist diese Entwicklung eine konkrete Bedrohung. Unsere Solidarität gilt ihnen und allen, die sich der extremen Rechten entgegenstellen. Die blaue Welle muss gebrochen werden, im Osten wie im Westen!"

Für Die Linke Düsseldorf zeigt das Wahlergebnis nicht das Scheitern der "Brandmauer" gegen die AfD, sondern das Scheitern einer Politik, die der AfD durch die Übernahme ihrer Themen und Forderungen begegnen will. Chris Demmer, Fraktionssprecher von Die Linke Düsseldorf betont:

„Sachsen-Anhalt zeigt in aller Dramatik, wohin der Rechtskurs der CDU führt. Die Übernahme rechter Forderungen hat die AfD nicht zurückgedrängt, sondern ihre Politik normalisiert und den gesellschaftlichen Diskurs immer weiter nach rechts verschoben. Seit dem Wochenende ist die extreme Rechte in Sachsen-Anhalt mit fast 44 Prozent stärkste Kraft und greift offen nach der Regierungsmacht. Die CDU muss endlich anerkennen: Die AfD lässt sich nicht bekämpfen, indem man ihre Politik übernimmt. Dieser Kurs ist krachend gescheitert.“

Das Ergebnis dürfe jedoch nicht zu Resignation führen. Gerade jetzt brauche es starke antifaschistische Bündnisse, solidarische Strukturen und sichtbaren Widerstand gegen die extreme Rechte, erklärt Oliver Ongaro von “Düsseldorf stellt sich quer”:

„Wir werden der AfD weder die Parlamente noch die Straßen überlassen. Gegen den Rechtsruck braucht es eine starke antifaschistische Zivilgesellschaft und eine Politik, die soziale Sicherheit schafft, statt Menschen gegeneinander auszuspielen. Wir müssen jetzt handeln, solange wir die Möglichkeit dazu haben. Denn wo die extreme Rechte an Macht gewinnt, geraten auch die Räume unter Druck, in denen wir uns organisieren, widersprechen und Widerstand leisten können. Wir dürfen nicht in Ohnmacht verharren, sondern müssen gemeinsam Gegenmacht aufbauen. Deshalb gehen wir am Samstag auf die Straße: Kein Schritt zurück!“

Die Linke Düsseldorf ruft alle Düsseldorfer*innen zur Teilnahme an Demonstration und Kundgebung auf:

Samstag, 12. September 2026, 14 Uhr, Immermannhof Düsseldorf 

„Kein Schritt zurück! Gegen AfD und rechte Hetze“

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