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Radikales Umsteuern in der Wohnungspolitik ist nötig

Der Immobilienspiegel 2017 des Rings Deutscher Makler zeigt einen enormen Mietanstieg bei „einfachen Wohnungen“ in Düsseldorf. Die Mieten für diese Wohnungen stiegen um volle sieben Prozent auf acht Euro je Quadratmeter. DIE LINKE befürchtet, dass sich dieser inakzeptable Trend fortsetzen wird und fordert mit städtischem Wohnungsbau dem Wüten des Marktes entgegenzusteuern.

Hierzu erklärt Udo Bonn, Sprecher der LINKEN. Düsseldorf: 

„Die Wohnungsnot in Düsseldorf erreicht eine neue Stufe: Jetzt sorgt der Wohnungsmangel dafür, dass Besserverdienende in eher einfache Wohnungen drängen und damit für drastische Preisanstiege sorgen. So werden alteingesessene Mieter verdrängt, die sich nicht leisten können, die Hälfte ihres Einkommens für die Miete auszugeben. Alle bisherigen Maßnahmen des Oberbürgermeisters und der Ampelkoalition sind da nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein – der Anstieg der Mietpreise wurde nicht gestoppt und greift im Gegenteil auf Nachbarstädte über. Seine Wahlversprechen hat der OB also nicht erfüllt." 

Natalie Meisen, Sprecherin der LINKEN. Düsseldorf und Direktkandidatin zu den Landtagswahlen im Wahlkreis Düsseldorf IV (Süd) folgert: 

"DIE LINKE. Düsseldorf fordert darum ein radikales Umsteuern: Die städtische Wohnungsgesellschaft SWD muss Wohnungen in großer Zahl bauen und dauerhaft günstig vermieten. Zur Finanzierung sollte die Stadt Konzerne stärker heranziehen und nötigenfalls auch neue Schulden aufnehmen." 

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