Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Anti-Querdenken-Protest: DIE LINKE kritisiert öffentliches Nachtreten von CDU und FDP

Vertreter:innen der Düsseldorfer FDP und CDU haben sich im Nachhinein von der Demonstration des Bündnisses "Düsseldorf stellt sich quer" (DSSQ) gegen „Querdenken“ vom vergangenen Samstag distanziert. Grund seien kritische Transparente und Äußerungen zum kapitalistischen Wirtschaftssystem von Demonstrationsteilnehmer:innen.

Für das DSSQ-Bündnismitglied DIE LINKE Düsseldorf weist Sprecherin Kea Detmers die Vorwürfe zurück:

"Am vergangenen Samstag wurde mit einer großen und friedlichen Demonstration deutlich gemacht, dass für Nazis und Pandemie-Egoismus in dieser Stadt kein Platz sein darf. Diesen Erfolg haben wir dem Engagement der großenteils linken Aktiven von Düsseldorf stellt sich quer zu verdanken. Dass führende Mitglieder von FDP und CDU es anschließend für nötig halten, öffentlich über eine vermeintlich linksradikale Unterwanderung der Demonstration zu klagen, zeugt von einer verdrehten Gefahrenanalyse. Die eigentliche Gefahr geht von den verschwörungserzählerischen Querdenker-Märschen aus."

DIE LINKE unterstützt die Kritik an der weltweiten Impfstoffverteilung, die auf der Demonstration von anderen Bündnismitgliedern geäußert wurde:

„Dass die Profitlogik der Pharmakonzerne einer wirksamen Pandemiebekämpfung im Wege steht, ist kein Linksradikalismus, sondern eine treffende Analyse. Sogar die World Health Organisation und US-Präsident Biden warben im vergangenen Jahr für globale Impfgerechtigkeit und die Freigabe der Impfpatente großer Pharmakonzerne. Diese Erkenntnis täte auch der katastrophalen Pandemiepolitik der Bundesregierung gut. Wegen Kapitalismuskritik auf der Demonstration die Einigkeit gegen Rechts aufzugeben, zeigt aber, was FDP und CDU wichtiger ist.“