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Marode Brücken sind Folge falscher Politik

Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat am 18.11.2020 in einem Gutachten zum Abriss und Neubau der maroden Fleher Brücke in Düsseldorf geraten. Verkehrsminister Wüst (CDU) bestätigte entsprechende Pläne der Landesregierung. Die Beurteilung der Theodor-Heuss-Brücke durch den Landesbetrieb steht noch aus.

Anja Vorspel, Fraktionssprecherin der LINKEN Düsseldorf. sieht nicht nur fehlende Investitionen in die öffentliche Infrastruktur als Ursache für den Zustand der Brücken, sondern verfehlte Stadtplanung.

"Die Stadt, die Landes- und die Bundesregierung haben auf vielen Feldern versagt - nur so kam es zu einem Verkehrswachstum, das keine Brücke auf Dauer übersteht. Der Rückbau des Güter-Schienenverkehrs über Jahrzehnten hat dazu geführt, dass Waren mit immer größeren LKWs über die Brücken donnern. Die Stadt Düsseldorf muss wieder Güterbahnhöfe in den Gewerbegebieten planen, und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass lokale Lieferzentren mit kurzen Anfahrtswegen entstehen. Kurzfristig muss die Stadt ein vergünstigtes ÖPNV-Ticket anbieten, das auch Leihfahrräder und -roller abdeckt. Das würde die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer ermutigen, auch für mittlere Strecken das Auto mal stehen zu lassen. DIE LINKE fordert dazu ein stark vergünstigtes Pendlerticket für die Region auf den Weg zu bringen."

Udo Bonn, Kreissprecher der LINKEN Düsseldorf, will eine Verkehrsminderung durch günstigere Wohnungen:

"Der Berufspendelverkehr hat durch astronomische Mietpreise in Düsseldorf zugenommen. Damit die Menschen in Düsseldorf arbeiten und auch wohnen können, müssen auf städtischen Grundstücken hundert Prozent städtische, günstige Wohnungen gebaut werden. Das braucht massive Investitionen. DIE LINKE setzt auch auf neue Mehrheiten bei den Bundes- und Landtagswahlen, damit Wohnungsspekulation notfalls mit Enteignung von Konzernen gestoppt wird. Davon würde Düsseldorf stark profitieren. "