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Preiserhöhung bei der Rheinbahn: Ein fatales Signal

Es wird viel von Verkehrswende und Klimahauptstadt gesprochen, doch im ÖPNV werden die Ticketpreise erhöht. Die Politik schiebt hier dem VRR die Verantwortung zu, der die Preiserhöhung beschlossen hat. Grund ist die zurückgegangene Fahrgastzahl durch die Coronapandemie. Problematisch ist, dass die Stadtpolitik die Erhöhung akzeptiert und über sich ergehen lässt, obwohl sie gegensteuern könnte: Durch städtische Subventionierung der Tickets ließe sich eine Preiserhöhung abwenden.

 

In Zeiten steigender Preise und des Klimawandels sind die Mehrkosten eine Bürde für Arbeiter*innen und politisch ein völlig fatales Signal. Die Verkehrswende braucht günstigere Tickets und muss mittelfristig fahrscheinfrei werden! Das zu finanzieren ist auch Aufgabe der Landes- und Bundespolitik, die endlich umverteilen muss: Die Reichen zur Kasse, um Infrastruktur auszubauen und für alle nutzbar zu machen.