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Vergleich mit Tod von George Floyd - DIE LINKE fordert Konsequenzen aus Polizeieinsatz in der Altstadt

Eine Videoaufnahme im Netzwerk Twitter zeigt einen Düsseldorfer Polizeibeamten, wie er bei einem Einsatz in der Altstadt den Kopf eines auf dem Bauch liegenden Mannes mit dem Knie zu Boden drückt. Der Vorfall, der an den gewaltsamen Tod des US-Amerikaners George Floyd Ende Mai erinnert, sorgt für Empörung.

Dazu erklärt Anja Vorspel, ordnungspolitische Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion:

"Auf dem Genick eines Menschen zu knien, ist lebensgefährlich. Jeder Polizeibeamte muss mitbekommen haben, dass in den USA ein Mensch mit dem Namen George Floyd an einer ähnlichen Polizeihandlung gestorben ist. Die beteiligten Beamten müssen sich deshalb nach dem Dienstrecht und dem Strafrecht verantworten. DIE LINKE verurteilt diese Polizeigewalt. Wenn solche Methoden von Düsseldorfer Polizeibeamten angewendet werden, sind die Vorgesetzten verantwortlich. Der Düsseldorfer Polizeipräsident Wesseler muss jetzt umgehend die Anwendung dieser menschenverachtenden Methode abstellen. Die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sollen sich nicht vor den Polizeibeamten fürchten müssen."

Julia Marmulla, Spitzenkandidatin der LINKEN Düsseldorf zur Kommunalwahl erklärt:

"In dem Video sehe ich keinen Anlass für die massive Gewalt, die ausgeübt wurde. Entsprechend müssen die Umstände aufgeklärt und richtigen Konsequenzen gezogen werden. In einem Rechtsstaat müssen Polizisten sich rechtsstaatlich verhalten. Alles andere führt zu gesellschaftlichen Verwerfungen. Es ist ein Armutszeugnis, wenn Polizeiübergriffe nicht aufgeklärt werden. Wer denkt, was nicht sein darf, findet auch nicht statt, ist auf dem Holzweg! Wer sich für Demokratie einsetzt, muss das aufklären, was nicht sein darf. Das gilt bei Polizeiübergriffen. Das gilt bei Rassismus in der Polizei. Als LINKE schauen wir nicht weg und fordern eine unabhängige Aufklärung!"